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Donnerstag, 6. August 2009

Review-Reihe: Blaxploitation

Nach meiner Animationsfilmreihe (schließe ich morgen oder übermorgen mit WEST AND SODA ab) mal was ganz anderes: Drei schmissige Blaxploitation-Streifen und mal nicht die allseits bekannten wie SHAFT, SUPERFLY oder FOXY BROWN...

Don't Play Us Cheap (1973)


Ein Musical vom Begründer der Blaxploitation-Strömung, Melvin van Peebles. Der hatte noch Ambitionen und vor allem was zu sagen, gehört nicht in die Trash-Schublade...

Three the Hard Way (1974)


Die hinreißend größenwahnsinnige Storyline spricht für sich, treibt alle Blaxploitation-Klischees auf die Spitze, wartet mit einem All-Star-Cast auf und sich nimmt sich scheinbar auch noch selbst ernst...

Dolemite (1975)

Das Schauspiel-Debüt des Komikers und Musikers Rudy Ray Moore, der die in den Blaxploitern gepflegten Klischees schon auf der Bühne dankbar als Stand-Up-Programm verarbeitet hatte und seine Kunstfigur "Dolemite", einen Kung-Fu kämpfenden Pimp, erfolgreich ins Kino bringt...

Montag, 27. Juli 2009

Review-Reihe: Kino-Zeichentrickfilme der 60er, die NICHT von Disney stammen


Hiermit möchte ich vier Reviews ankündigen zu Filmen, die in Deutschland einen extrem geringen Bekanntheitsgrad haben, was in mancherlei Hinsicht seltsam ist. Immerhin stecken hinter allen vier Filmen bekannte Größen des Animationsfilms.


1. Gay Purr-ee

Sehr abstraktes, dennoch familientaugliches Musical, an dessen Umsetzung Zeichentricklegende Chuck Jones maßgeblich beteiligt war.



2. West and Soda
3. VIP



Beide Filme stammen von Bruno Bozzetto, der damit eine außerordentliche Leistung für sich verbuchen kann: Innerhalb von nur fünf Jahren konnte er damit gleich zwei lage Zeichentrickfilme aus dem Boden stemmen (neben seinen Kurzfilmen) und das zu einer Zeit, in der es kaum einschlägige Produktionen mit Spielfilmlänge gab. Beide Filme sind absolut typisch für Bozzetto, hierzulande am besten bekannt für seine Kult-Figur Herr Rossi und seinen dritten Langfilm "Allegro non Troppo" von 1976.



4. The Man Called Flintstone

Gleich vorweg: Der einzig schlechte Film der Reihe und unwürdig als Abschluss der großartigen Serie, die bekanntlich Maßstäbe gesetzt hat. Und das, obwohl das legendäre Duo Hanna & Barbera höchstpersönlich die Produktion leitete und auch Regie führte.