Mittwoch, 22. April 2009

Filmtagebuch München (31.03.-17.04.09)

Hier mein persönlicher Rückblick auf die Zeit, die ich in München verbracht habe, zumindest was Filme betrifft. 11 Kinobesuche habe ich geschafft, durch die vielen Kurzfilme komme ich damit auf knapp 40 Filme, ein paar im Fernsehen mit gerechnet. 4 mal habe ich die Reihe „Japanische Animationsfilme“ besucht, die sich mit den Wurzeln des Genres auseinander setzt und ein äußerst seltenes Programm zu bieten hatte. 2 Besuche gingen in die Retrospektive zu Apichatpong Weerasethakul, deren Ergebnisse mich wohl als Kunstbanausen entlarven werden. „Monsters vs Aliens“ musste wegen der 3D-Technik sein, „Gran Torino“ und die beiden „Dirty Harry“-Filme wegen meiner immer stärker werdenden Neugier auf Clint Eastwood. Als Buttgereit-Fan habe ich mich natürlich auch gefreut über die Gelegenheit, seinen „Captain Berlin versus Hitler“ schon sehen zu dürfen und 5 Filme im Fernsehen sind es dann auch noch geworden...

FILME IM TV:

Monsterland (7,5/10)
Erhellende Dokumentation von Jörg Buttgereit, die ihrem komplexen Thema allerdings nicht gerecht werden kann. Doch auch wenn viele der angerissenen Denkanstöße zu kurz kommen, taucht der Film doch mit sichtbarer Freude in seinen Gegenstand ein und fördert mehr zu Tage als übliche, ähnlich gelagerte Produktionen. Buttgereit beschränkt sich nicht auf Monsterdarstellungen in westlichen Produktionen und ihre vornehmlich psychologischen Funktionsweisen sondern nutzt die Gelegenheit um ein Thema einzubinden, das ihm selbst bekanntlich sehr am Herzen liegt: Den japanischen Monsterfilm und seine kulturelle Bedeutung – diese persönliche Note verleiht „Monsterland“ echten Charakter und hebt ihn trotz einiger Oberflächlichkeiten, die gerne hätten ausgebaut werden können, weit von der Masse ab. Ein für Einsteiger ebenso wie für gestandene Horror- bzw. Monsterfans geeigneter Streifzug, welcher durchaus einen etwas anderen Blick auf vermeintlich tot diskutierte Figuren wirft...

The Commitments (8,5/10)
Alan Parker entwirft eine vielschichtige und genau recherchierte Milieustudie, die ihr Setting authentisch abbildet und keinen Platz hat für kitschige Übertreibungen. Statt eine konventionelle Rise-and-Fall-Geschichte anhand altbekannter Schlüsselstationen zu erzählen bemüht sich der Film um die realistische Schilderung des schwierigen Beginns einer musikalischen Karriere. Das ungeschönte Stadtbild Dublins, die energiegeladenen Musikeinlagen und die unverbrauchten Darsteller tragen zum Gelingen dieses außergewöhnlichen Musikfilms bei, der seine Figuren weder heroisiert noch verteufelt und als wirkliche Charaktere mit Ecken und Kanten begreift. So verwundert es kaum, wenn Parker seine Geschichte unglamourös zu Ende gehen lässt, ohne einen Aufstieg zu Ruhm und Reichtum zu benötigen. Die straffe Inszenierung, welche trotzdem Platz lässt für eine melancholische Note, verpackt das Ganze in einen höchst unterhaltsamen, zu Herzen gehenden Film, der bis zum Ende seinen Sinn für Humor nicht vergisst und darüber hinaus keine redundante Liebesgeschichte erzählt, auch wenn die Personenkonstellation diese geradezu anbieten würde. So kann die Machart des Films verstanden werden als Entsprechung der vorgetragenen Musik: ebenso rau, ungeschliffen und aus dem Bauch heraus wie die Commitments im Film klingen, funktioniert auch ihre (fiktive) Geschichte...

Voll auf die Nüsse (4,5/10)
Dank des begnadeten Ben Stiller funktioniert diese grelle, laute Komödie über weite Strecken ganz gut, auch wenn sie sich immer wieder in peinlichen Zoten verrennt und auf pure Oberflächenunterhaltung aus ist. Dabei verschenkt der Film leider unzählige Möglichkeiten, die sich in diversen gelungenen Ansätzen zeigen: Sei es der spöttische Blick auf moderne Fitness-Studios und die Geschäftspolitik großer Ketten oder die in ihrer Herangehensweise originelle Verballhornung typischer Sportfilme amerikanischer Prägung. Letztlich zerfällt „Voll auf die Nüsse“ aber in ziellos umher geschleuderte Pointen, die insgesamt zu uneinheitlich ausfallen und auch qualitativ weit auseinander driften. Da ist von intelligent-hintergründig über moderat und bieder bis hin zu Intelligenz beleidigenden Blindgängern einfach alles dabei, was die Gesamtwertung deutlich runter zieht. Kurzweilig und manchmal gar schreiend komisch ist der Film also allemal, auch wenn er sein Potential nicht ausschöpft und nur dröge Figuren für seine Schauspieler bereit hält. Einzige Ausnahme bildet hier Stiller, der mit sichtlichem Spaß bei der Sache ist...

Ein Hauch von Nerz (6,5/10)
Schwungvolle Screwball-Komödie mit hinreißenden Darstellern und einem verschmitzten Drehbuch, das viel Platz lässt für Frivolitäten und hintergründige Geschlechterwitze. Doris Day und Cary Grant harmonieren sichtbar miteinander, bringen den nötigen Esprit in das Geschehen. Trotz einiger scharfzüngiger Dialogzeilen und doppelbödiger Witzeleien verläuft die Handlung sehr geradlinig, vorhersehbar und damit einfach zu glatt. Das ändert aber nichts an der schönen Unterhaltung, die diese mondän inszenierte Liebesgeschichte bereiten kann.

She's The One(7,5/10)
Die Regiearbeiten von Edward Burns gehören schon lange zu meinen Lieblingen, da es sich stets um erfrischend ehrliche, direkte und unkomplizierte Independentfilme handelt, die nicht selten an Woody Allen erinnern aber einen ganz eigenen Weg finden. „She's The One“ funktioniert als Quasi-Remake des extrem ökonomischen Debütfilms „Kleine Sünden unter Brüdern“ und erzählt damit eine sehr ähnliche Geschichte mit vereinfachter Figurenkonstellation und einigen bekannten Gesichtern. Anders als man vielleicht vermuten mag bedeutet diese Mainstream-Version aber keine Weichspülung des Originals, das leichtfüßig und beschwingt weiter gedacht wird. Auch wenn die Dialoglastigkeit und die eher schwammige Dramaturgie abschreckend wirken können, so findet dennoch eine glaubwürdige Entwicklung statt – auch wenn am Ende ein wenig zu dick aufgetragen wird. Ansonsten verläuft die Story in verhaltenem Tempo und richtet sich ganz nach den Gefühlen der Figuren, die durchaus ambivalent gezeichnet sind, auch wenn die Sympathien klar verteilt sind. Unterm Strich eine empfehlenswerte, luftig-lockere Beziehungskomödie, die (ungeachtet ihrer positiven Einstellung zum Leben) keine falschen Versprechungen macht und in ihrer liebenswerten Bescheidenheit ganz einfach gute Laune macht...

SONDERVORSTELLUNG IM MÜNCHENER WERKSTATTKINO:

Captain Berlin versus Hitler (2009) (07/10)
Buttgereit pur! Der ehemalige Underground-Regisseur mit Kultstatus kehrt zu seinen Wurzeln zurück und reanimiert Captain Berlin, eine Kunstfigur, die Buttgereit für einen frühen Super-8-Film erschaffen und auch eine Hauptrolle in einem seiner viel später entstandenen Hörspiele widmete. Hier wird Captain Berlin zum Gegenspieler Hitlers, dessen Hirn von einer durchgeknallten Nazi-Doktorin ins Leben zurück geholt wurde. Reichlich skurriler Stoff, den Buttgereit auf die Theater-Bühnen los lassen durfte, von Thilo Goosejohan geistreich montiert und rasant geschnitten. Mit sparsam eingesetzten Spezialeffekten, mit denen das Bildmaterial überarbeitet wurde sowie Gimmicks wie Sprechblasen, in denen der gesprochene Dialog erscheint, unterstreichen den filmischen Charakter – hier handelt es sich keineswegs um lieblos abgefilmtes Theater. Das versierte Spiel zwischen Kamera und Schnitt lässt beinahe vergessen, das es sich nicht um einen „richtigen“ Film handelt. Außerdem platziert Goosejohan geschickt Ausschnitte aus frühen Super-8-Filmen von Buttgereit, die innerhalb des Gesamtbildes eine völlig neue Funktion erfüllen und damit wunderbar als Selbstzitat funktionieren. Darüber hinaus ist die charmante Mischung aus Groschenheft-Krimi, politischer Groteske und Naziploitation, mit einem ganz tollen Ilsa-Verschnitt in der Hauptrolle...


REGULÄR LAUFENDE KINOFILME bzw. AUFFÜHRUNGEN IM FILMMUSEUM:

Monsters vs. Aliens (2009) 5,5/10
Der neue Animationsfilm aus dem Hause DreamWorks hätte endlich mal wieder eine runde Sache werden können: schließlich sind die besten Filme, „Antz“ und „Shrek“, schon eine ganze Weile her. Vieles sorgt hier für Stimmung: Da wäre zunächst einmal wie wunderbar eingesetzte 3D-Technik (alleine die Weltraum-Sequenzen sind eine Augenweide), die hier als Gimmick besondere Daseinsberechtigung hat, steht der Film doch in der Tradition des Genrefilms der 50er-Jahre, in denen erstmals ein großes Kinopublikum mit 3D-Effekten gelockt wurde. Auch die zahlreichen intelligenten Referenzen machen Freude, sind sie doch längst nicht so aufgesetzt wie gewohnt von DreamWorks von zitieren aus heute eher unbekannten B-Filmen. Ob „Angriff der 20-Meter-Frau“, Der originale „Blob“, „Die Fliege“ mit Vincent Price oder der „Schrecken vom Amazonas“ von Jack Arnold – pointiert und mit deutlicher Liebe zum parodierten Gegenstand bedient der Film ebenso alteingesessene Filmfans wie auch die Kinder, die an gelungener Situationskomik ihren Spaß haben können. Der Feinschliff fehlt aber wie üblich in der Figurenzeichnung, die vor allem sehr lieblos eine Hauptfigur präsentiert, die mal eben genau so aussieht wie eine Mischung des kleinen Mädchens aus „Bolt“ und Kim Possible. Natürlich stehlen die betont skurrilen Nebencharaktere ihr sämtliche Schau. Außerdem ist das löchrige Drehbuch nur wenig originell und im Showdown gar uninteressant. Nebenbei entwirft der Film ein positives Bild vom Militär, das in seiner reaktionären Einfachheit und loyaler Pflichterfüllung der Politik deutlich vorgezogen wird. So ist der Präsident nichts weiter als ein schusseliger Trottel, während der konservative General immer voll zu seinem Wort steht und am Ende den Tag rettet...

Gran Torino (2008) (9,5/10)
Der würdige Abtritt einer Ikone. Offensichtlich und doch subtil setzt Eastwood einen Schlusspunkt, in dem er all seine Figuren, die er in einer langen und erfolgreichen Karriere dargestellt hat, in einer bündelt und einen markanten Kommentar zum eigenen Gesamtwerk hinterlässt. Dabei entschuldigt sich der Filmemacher für nichts und versetzt gerade jenen Zuschauern und Kritikern einen Stich, die sich gerne zu einer faschistoiden Leseart seiner Filme und Charaktere hinreißen lassen und damit nur einen Teilgedanken wahrnehmen. „Gran Torino“ ist auch ein im höchsten Maße moralischer Film, im positiven Sinne des Wortes und gibt gleichzeitig einen Scheiß auf politische Korrektheit. Mit leiser Wehmut und doch stolz geschwellter Brust beendet Eastwood seine Karriere als Schauspieler und hätte sich dafür keinen eindrucksvolleren und kraftstrotzenderen Film wünschen können. Ein Meisterwerk und ein verdammt witziger Film dazu, so einfach und gleichzeitig so unwahrscheinlich komplex, reich an Gedanken und doch reduziert. Wunderbar...

The Enforcer (1976) (4,5/10)
Schlechtester Vertreter der Reihe um Dirty Harry, der im Gegensatz zur ersten Fortsetzung keine neuen Akzente zu setzen weiß und daher unangenehm in Routine erstarrt. Als Genrefilm durchaus brauchbar und auch mit einem fiebrig-guten Score von Jerry Fielding versehen, krankt der dritte Teil an den wenig charismatischen Nebenfiguren und der unattraktiv umgesetzten Action. So fehlt einer überlangen Verfolgungsjagd zu Fuß einfach jegliches Timing, Szenen wie diese bremsen das Tempo des fahrig inszenierten Films mehrfach aus. Clint Eastwood ist zwar cool wie immer und sorgt für ironische Zwischentöne, kann aber dem müden Handlungsverlauf nicht viel entgegen setzen...

Sudden Impact (1983) (07/10)
Nach dem schwachen direkten Vorgänger stellt diese reißerische Selbstjustiz-Geschichte eine klare Steigerung dar. Obwohl das eigentliche Thema nur wenig differenziert abgehandelt wird und wieder reichlich Stoff für eine faschistische Interpretation der Hauptfigur zulässt, ist der Film dem dritten Teil vor allem formal überlegen. Mit mehr Betonung auf Action und Bewegung erhält er als Copfilm eine wesentlich unterhaltendere Komponente und fügt neben einem sympathischen Partner (der bis zu seinem Tod natürlich nur Stichwortgeber bleibt) einen weiblichen Gegenentwurf zum dreckigen Harry hinzu. Auch wenn der Film eher die niederen Instinkte bedient: Die furiose Inszenierung und die starke Sondra Locke lasse über ideologische Fragwürdigkeiten hinweg sehen und klären den Blick auf einen knallharten Genrefilm, der es nie vergisst, eine gewisse Ironie durchscheinen zu lassen...



APICHATPONG WEERASETHAKUL (Retrospektive im Münchener Filmmuseum)

The Adventure of Iron Pussy (2003) 06/10
Herrlich schräge und überdrehte Agenten-Parodie, inszeniert als schrilles, thailändisches Camp-Musical. Voll von forcierten Fehlern, unbekümmertem Slapstick einfachster Machart und krude gezeichneten, überkandidelten Figuren. Nach einem amüsanten Beginn flacht das Konzept aber bald ab und weiß gegen Ende keine Akzente mehr zu setzen. Doch auch wenn dem Film vor Schluss die Puste ausgeht, so gefällt doch die minimalistische Ausführung, die Ideenreichtum und sicheren Umgang mit der Materie beweist. Die grellen Szenenbilder sind allerdings wenig abwechslungsreich, sodass sich die betont anachronistische Optik schnell abnutzt und unter der vergnüglichen Oberfläche nicht mehr viel offenbart als gepflegte Langeweile. Das alles natürlich unter der Berücksichtigung, das ich mit den mannigfaltigen Zitaten nichts anfangen, sie nicht einmal in großer Häufigkeit entdecken konnte. Aber wer kennt sich schon mit thailändischen Musicals, Soaps und frühen Actionfilmen aus?

Mysterious Object at Noon (2000)
Ich oute mich jetzt mal als totaler Kunstbanause: Der scheinbar in der gesamten Welt als Erneuerer des Kinos gefeierte Apichatpong Weerasethakul konnte mich mit diesem Film nicht erreichen. Wohl auch nicht die anderen Kinozuschauer, die nach der Vorstellung fast fluchtartig das Kino verließen und sich die Kommentare des Filmemachers gar nicht erst anhören wollte. Zwar gefällt die wahrhaft zeitlose, altmodische Optik, die eine Atmosphäre zwischen Fiktion und Dokumentation kreiert und teilweise sehr schöne, grobkörnige schwarz-weiß-Bilder hervor bringt – inhaltlich war mir das alles zu sehr Avantgarde. Wir lauschen einer diffusen Geschichte, die von unterschiedlichsten Personen weiter erzählt wird und so immer wieder neue individuelle Prägungen bekommt. Eine konventionelle Entwicklung findet nicht statt, lediglich eine gediegene Sammlung von Fragmenten, ausschließlich verbal weiter getragen. Vielleicht war die kulturelle Barriere zu groß für mich, doch dieser sich konsequent jeder Aktion verweigernde Film hat in erster Linie ein Gefühl erzeugt: Gewaltige Langeweile...

Thirdworld (1997)
In gewisser Weise eine frühere Version von „Mysterious Object at Noon“, die teilweise aus dem gleichen Material schöpfen und auch eine ähnliche Stimmung verbreiten. Mit präzisem Look für das Belanglose skizziert der Film ein einfaches Dorf und seine Einwohner, verweigert sich aber ebenso wie sein großer Bruder jedem eindeutigem Zugang. Zäher Stoff, der aber immerhin einen authentischen Blick auf ein dem Regisseur scheinbar gut vertrautes Milieu wirft...

Like The Relentless Fury of the Pounding Waves (1995)
Es ist wohl bezeichnend, das mir der trashige „The Adventure of Iron Pussy“ am besten Gefallen hat, in dem Teil der Retrospektive, die ich mir anschauen konnte. Die Filme, die den Ruf des Regisseurs begründet haben, konnte ich mir leider nicht ansehen, ein umfassenderes Bild werde ich mir bei Gelegenheit sicher machen. Vorliegender Kurzfilm kommt aber auch über einen reizvollen Ansatz kaum heraus und zeigt den hohen Stellenwert einer trivialen Radio-Unterhaltungsshow, die in Thailand scheinbar ein echter Straßenfeger ist. Mit sensationalistischer Erzählstimme werden Groschenheft-Geschichten vorgetragen, die für viele Menschen die Flucht aus einem tristen Alltag ermöglichen. So zeigt der Film verschiedene Personen, die allesamt an den Lippen der Show hängen und deren Leben in diesem kurzen Zeitraum wie erstarrt erscheint. Ein durchaus interessantes Frühwerk, für das die erklärende Einleitung allerdings auch bitter nötig war...

Mobile Men (2008)
Dreiminütiger Beitrag zum Kompilationsfilm „Stories of Human Rights“, der ein paar junge thailändische Männer auf der Ladefläche eines Pick-Ups zeigt. Die schreien rum, erfreuen sich ihres Lebens, zeigen ihre Tattoos (mit denen die Mädchen beeindruckt werden) und im Hintergrund zieht die Landschaft vorüber, die von üppiger Vegetation bestimmt wird. Ganz bestimmt auch ein visionäres Kunstwerk, das sich mir aber nicht im geringsten erschlossen hat...

Teem, Nov 21 (2007) 01/10
Weerasethakul filmt knapp 25 Minuten (gefühlte 10 Stunden) seinen Lebensgefährten beim schlafen. Ach nein, manchmal stößt er ihn leicht an, sodass der Schlafende mal kurz seine Augen öffnet. Bestimmt ganz tolle, grenzüberschreitende Kunst aber dafür bin ich dann doch zu sehr Banause. Mit knapp 30 anderen Erwachsendem einem schlafenden Typen zuschauen war schon ermüdend genug aber als dann im direkten Anschluss die Fortsetzung gezeigt wurde (ja genau, das gleiche Szenario am nächsten Tag!!) habe ich den Saal verlassen um mir eine Zigarette zu gönnen. So ein Unfug mag ja als experimentelle Kunst gelten und ganz doll viele Subtexte enthalten, die ich wahrscheinlich nicht verstehe aber hat Andy Warhol das nicht schon vor Jahrzehnten gemacht??

The Anthem (2006)
Als Auftragsarbeit für den König entstanden, läuft dieser handlungsfreie Kurzfilm scheinbar vor jeder Kinovorstellung in Thailand. Mit dynamischer Kamera gefilmt, sieht das Ganze zwar ziemlich gut aus, stellt aber im Endeffekt nur ein kurzes Gespräch zwischen drei Frauen dar, abgelöst von einem interessant abgefilmten Badminton-Training – ein Spiel, das sich in Thailand bekanntlich großer Beliebtheit erfreut. Am Ende drängt sich mir aber nur die Frage auf: Warum das Ganze? Dann doch lieber ein paar unterhaltsame Trailer...

Vampire (2008)
Wie die meisten anderen Filme der Retrospektive findet auch hier keine Handlung statt, die Bilder dieses von Luis Vitton mitproduzierten Films sind ebenfalls digital aufgenommen. In bizarrer Weise setzt sich der dokumentarisch aussehende Kurzfilm mit dem thailändischen Volksglauben an monströse Wesen auseinander, der in einer sehr naiven Form bis heute existiert, vornehmlich natürlich unter der ländlichen Bevölkerung. Die interessante Ausgangssituation wird aber eigentlich nur dafür missbraucht, halbnackte Männer mit Kamera und Taschenlampe durch den nächtlichen Dschungel zu schicken, beschmiert mit ein wenig Tierblut. Um das Ende zu spoilern: Sie werden nicht gefressen... ;)




JAPANISCHE ANIMATIONSFILME

Sparen mit Tasuke Shiobara (1925, 10 min)
Verstaubtes Relikt aus der Urzeit japanischer Animationsgeschichte. Wie so viele andere ist auch dieser kurze Lehrfilm nicht in seiner Originalversion erhalten geblieben. Der eigentliche Stummfilm lag nur nachvertont vor, praktischerweise im japanischen Original ohne deutsche oder englische Untertitel. Kein weiterer Kommentar zu diesem ohnehin vergessenswerten Filmchen...

An Expression (Ein Ausdruck) (1935, 3 min)
Rhythmus (1935, 2 min)
Propagate (Fortpflanzung) (1935, 4 min)
Rhythmische Dreiecke, Kämpfende Karten (1932, 4 min)
Faszinierende Fingerübungen des Experimentalfilmers Shigeji Ogino, der ohne eine professionelle Ausbildung hunderte von Schmalfilme herstellte und schon früh auch in Europa Achtungserfolge erzielen konnte. Ogino ist damit einer der Pioniere des japanischen Animationsfilms, dessen Werke meist eine Auslostung filmästhetischer Möglichkeiten darstellen. Die vier hier erwähnten Kurzfilme sind – jeder für sich – ein Spiel mit menschlicher Wahrnehmung von Bildabfolgen, die hier durch reine Bewegung ausgelöst wird. Die Bilder beziehen sich allein auf sich selbst und funktionieren durch Verscheibung von Formen und Strukturen, sowie durch effektvolle Schnittfolgen. Nur „Propagate“ beginnt mit einer fadenscheinigen Einführung, die an einen Lehrfilm zum Thema pflanzlicher Fortpflanzung erinnert. Schon nach wenigen Bildern wirft der Film seinen Deckmantel aber ab und entpuppt sich ebenfalls als rein formales Experiment, bestechend in seiner simplen Ausführung, bleibt aber dennoch hinter den beiden anderen Filmen zurück. „Rhythmische Dreiecke, Kämpfende Karten“ ist geteilt in zwei Abschnitte, deren Inhalt im Titel wieder gegeben wird, macht aber durch diesen herben Einschnitt in der Mitte der Laufzeit einen weniger einheitlichen und suggestiven Eindruck wie „Rhythmus“ und „An Expression“, die als Höhepunkte gewertet werden können.

Detektiv Felix in Schwierigkeiten (1932, 10 min)
Als einer Frau die Schuhe gestohlen werden wendet sich diese an den Katzendetektiv Felix, der auf den ersten Blick sieht, das es sich um das Werk eines Hundes handeln muss. Die gewiefte Katze macht sich auf den Weg um den Fall aufzuklären und begegnet dabei allerlei wunderlichen Gestalten... In Anlehnung an Felix The Cat entstand diese Detektivgeschichte, die in ihrer surrealen Ausgestaltung und wenig komischen Inszenierung allerdings sehr weit entfernt ist vom originalen Felix. Dieser tritt hier inoffiziell auf, als Blech-Spielzeug in einer fantasievoll dekorierten Umgebung, in der Puppen- und Zeichentrick eine interessante Symbiose eingehen. Ogino garniert auch „Detektiv Felix“ mit einigen netten optischen Highlights, die eigentliche Geschichte wird aber tempoarm erzählt und sehr schlicht zu Ende gebracht, ganz so, als hätte sich Ogino auch hier nur für das Formale interessiert und dem narrativen Aspekt keinerlei Bedeutung geschenkt...

Ein Tag in Hundert Jahren (1933, 11 min)
Der Filmemacher Shigeji Ogino findet sich in einer futuristischen Welt wieder - exakt hundert Jahre nach seinem eigenen Tod. Sein Geist wurde mittels moderner Technik zurück ins Leben gerufen und nun erscheint ihm sein Leben als Rückschau: 1932 war er ein begeisterter Regisseur, zehn Jahre später starb er im Weltkrieg... Shigeji Ogino inszeniert eine existenzphilosohische Parabel und setzt sich selbst in den Mittelpunkt einer dysutopischen, kafkasesken Rückschau auf die nächsten Hundert Jahre. Leider vefolgt der Film seine Fragestellungen nicht intensiv genug und bricht sehr abrupt ab, ohne die interessante Geschichte zu verdichten. Sie dient eher als Aufhänger für eine visuell ansprechend gestaltete Achterbahnfahrt durch einen Albtraum. In seiner nüchternen Machart erinnert er ebenfalls an Kafka, der mit ähnlich gelassener Stimme vergleichbar absurde Situationen kommentiert...

Perot der Schornsteinfeger (1930, 23 min)
Ganz Tom-Tam-Land ist aufgeregt über die Rückkehr des Prinzen in die Hauptstadt Tick-Tack. Auch der fleißige Schornsteinfeger Perot darf sich frei nehmen um die Parade zu Ehren des Prinzen anzusehen. Der von Zügen begeisterte Perot kann sich aber nicht zurückhalten und besteigt den privaten Zug des Prinzen, der ihm durch ein Missgeschick außer Kontrolle gerät und an einem Felsen zerschellt. Für dieses Vergehen verhängt der Premierminister die Todesstrafe über Perot, der als letzten Wunsch einen Blick vom Schornstein über die weite Landschaft wählt. Dort sieht er feindliche Truppen heran nahen und Hals über Kopf steckt das Tom-Tam-Land mitten in einem erbitterten Krieg. Perot, dessen Bestrafung zur Nebensache geworden ist, beteiligt sich eifrig an den erbitterten Kämpfen, doch der Feind ist in der Überzahl. Neue Soldaten müssen her - da erinnert sich Perot an ein Zauberei, das er von einer Taube erhalten hat, die er vor einem gefräßigen größeren Vogel gerettet hat. Das Zauberei entfesselt eine gigantische Armee und das Blatt wendet sich... Atmosphärisch dichter, teilweise sogar poesivoller Silhouettenfilm, der im Scherenschnitt-Verfahren hergestellt ist und eine eigentümliche Stimmung kreiert. Die tragische Antikriegs-Parabel wird durchbrochen von einigen komischen Einlagen, die aus der Unbeholfenheit einiger Bewegungsabläufe entstehen und nicht immer freiwillig erscheinen. Größtenteils anmutig erzählt, mit ebenso skurrilen wie märchenhaften Momenten versehen und in seinem Humanismus durchaus aufrichtig, lässt sich „Perot“ als absoluter Geheimtipp werten.

Drei kleine Bären (1931, 12 min)
Simpel gestrickter und eintöniger Kurzfilm, der ganz ohne Worte und ohne einen Ton Musik auskommt. Die steifen und langsamen Animationen gehen Hand in Hand mit dem verhaltenen Erzähltempo, wobei die pädagogisch sehr einfache Moral hier im Vordergrund steht, auf seine Eltern zu hören. Selbst der Filmhistoriker Akira Tochigi, der die Einführung leitete und anschließend Fragen beantwortete, wusste mit dem Film nicht wirklich etwas anzufangen. Nur aus historischer Sicht noch leidlich interessant als einer der ersten Filme der Japanischen Liga für proletarisches Kino...

Nippon Banzai (Japaner, kämpft!) (1943, 11 min)
Überaus brutaler Propagandafilm, in dem auf versierte Weise Zeichentrick- und Realfilmaufnahmen miteinander verquickt werden. Da werden Frauen und Kinder zu Boden getreten, Soldaten mit dem Bajonett getötet und die beständig bedrohliche Geräuschkulisse ist geprägt vom Lärm des Krieges. In seiner aggressiven Ausprägung rassistischer Klischees vom bestialischen Feind und der grafischen Gewalttätigkeit keineswegs kindgerecht, für einen künstlerischen Ausdruck ist dabei selbstverständlich kein Platz mehr.

Spionageabwehr (1941, 10 min)
Propagandistische Fabel, inszeniert als Warnung vor Verrätern in den eigenen Reihen und feindliche Spione, die ihre Augen und Ohren bekanntlich überall dabei haben. Funktioniert der fantasiereichere Anfang noch als muntere Allegorie (wenn auch äußerst platt vorgetragen), so mündet die Handlung schon nach der Hälfte in eine simple Verfolgungsjagd, deren absurder Verlauf sich deutlich an amerikanischen Vorbildern orientiert, hinter denen aber weit zurück bleibt. Nur selten schafft es der Film, die Möglichkeiten des Zeichentricks für jene Unmöglichkeiten zu nutzen, die man schon aus den frühen Cartoons mit Betty Boop oder auch Micky Maus kennt...

Luftschutz (1942, 10 min)
Ähnlich gestrickt wie „Spionageabwehr“, ist auch dieser Cartoon eine wenig differenzierte, patriotische Pro-Kriegs-Fabel, die es mit munterem Slapstick versteht, auch jüngere Zuschauer zu begeistern. Darüber hinaus kann die Geschichte keine Originalität bieten und ist auch in der drögen Figurenzeichnung meilenweit von den angestrebten Vorbildern entfernt.

Die Verbreitung von Krankheiten (1926, 14 min)
Eintöniger Erziehungsfilm, der vor liederlicher Lebensführung warnt und die Wichtigkeit sorgfältiger Hygiene thematisiert. Unfreiwillig komisch sind nicht nur die staksigen Animationen, auch die personifizierten Bakterien und die einfallslos gestalteten Hintergründe sorgen für den ein oder anderen Schmunzler in einer ansonsten biederen Umsetzung. Immerhin können vereinzelte visuelle Ideen überzeugen, wie die Darstellung des Dialogs in diese Stummfilm: Eine Sprechblase wandert vom Mund des Senders zum Ohr des Empfängers und durchqueren dabei auch die Zimmer einer exemplarischen Wohnung...

Kirschblüten (1946, 8 min)
Im Verzicht auf eine narrative Ebene und in der vollen Konzentration auf die Visualisierung klassischer Musik steht „Kirschblüten“ in der Tradition von „Fantasia“. Hier tänzeln Schmetterlinge durch eine surreal anmutende Traumwelt und werden zum Ausdruck für Maria von Webers „Aufforderung zum Tanz“. Bemerkenswert vor allem in der Eleganz der flüssigen Bewegungsabläufe...

Geschichte vom Muku-Baum (1947, 20 min)
Träumerischer Zeichentrickfilm, dessen zarte Bilder eine romantische Atmosphäre beschwören und den Inhalt eher in den Hintergrund treten lassen. Mit viel Liebe zum Detail ist hier ein außergewöhnlicher aber schwer zu fassender Film entstanden, der eine Wiederentdeckung durchaus lohnt...

Verbrechensvorbeugung (1948, 8 min)
Lehrfilm aus dem Nachkriegs-Japan, der anhand einfach gestrickter Beispiele das Vorgehen der Polizei in Japan rechtfertigt und zugleich Auszubildende anzuwerben versucht. Ohne auf die sozialen Missstände einzugehen pocht der Film extrem oberflächlich auf patriotischen Zusammenhalt. In den sparsam animierten Bildern spiegelt sich eine tiefe Verzweiflung und die kollektive Hoffnung auf eine Wiederherstellung von Ordnung und Normalität...

Ein magischer Federhalter (1946, 11 min)
Wesentlich hochwertiger und weniger plakativ als der oben genannte Auftragsfilm kommt dieser ebenfalls in der schwierigen Nachkriegszeit entstandene Kurzfilm. Durch den magischen Federhalter kann sich ein verwaistes Kind zunächst prachtvolles Essen herbei zaubern und macht sich anschließend an den Wiederaufbau der Ruinen, aus denen die Stadt nur mehr besteht. Direkte Berührungspunkte gibt es nicht zum Zweiten Weltkrieg, jede direkte Nennung von Orten, Feinden oder genauen Geschehnissen bleibt aus. Das sich alles am Ende als Traum heraus stellt ist zwar dramaturgisch die einfachste und wohl auch schlechteste Lösung, kann in diesem Rahmen aber nicht den grundsätzlich positiven Gesamteindruck zerstören. Vielmehr bleibt eine gewisse Traurigkeit, die sich über die kindliche Utopie legt, auch beim Zuschauer zurück, dem ein Happy End vergönnt bleibt.

Prinzessin Bagdad (1948, 48 min)
Unkonzentriert erzähltes und in der Handlungsentwicklung schematisch-vorhersehbares Werk an der Schwelle zwischen Kurz- und Langfilm. Trotz enormer Defizite, sowohl ästhetischer wie auch inhaltlicher Art, überzeugt der mitunter schelmische Humor und die unbeschwerte Adaption des arabischen Märchens, dessen Inhalt natürlich stark verzerrt wird. In seiner restaurierten und rekonstruierten Version sicherlich eine seltene Entdeckung, insgesamt aber nicht mehr als eine Fußnote in der Entwicklung des Genres. Zudem fehlt dem unentschlossenen der entscheidende Rhythmus – zu schleppend entwickelt sich das Geschehen für einen temporeichen Cartoon, für einen abendfüllenden Kinofilm fehlt es an Substanz und erzählerischer Dichte...

Geschichte eines sorglosen Stationsvorstehers (1948, 13 min)
Wenig beeindruckender Lehrfilm, der eigentlich nur eine Botschaft hat: Mach deine Arbeit richtig und sei glücklich dabei. Die Nachlässigkeit des Stationsvorstehers führt nach vielen redundanten Füllszenen schließlich zum Unglück und zwei Züge kollidieren in einem Tunnel. Schlimme Sache, der Film hat mir nichts gegeben – einige nette Gags waren aber schon dabei...

Torachan und seine Braut (1948, 15 min)
Interessant in seiner Betrachtung von traditionellen Wertvorstellungen und modernen Ideen funktioniert die als Fabel erzählte Geschichte als Komödie über Generationskonflikte. Nebenher zeigt er ein ganzes Land im Umbruch, traut sich aber nicht, eine eindeutige Stellung zu beziehen.

Gullivers gute Taten (1950, 9 min)
In deutlicher Anlehnung an „Gulliver's Travels“ aus den Fleischer-Studios zeigt auch dieser Kurzfilm eine gänzlich entpolitisierte, kindgerecht vereinfachte Version einer der vier Reisen des satirischen Romanklassikers von Jonathan Swift. Wenig individuell gezeichnet und in der Figurenanimation noch lange nicht auf amerikanischem Niveau, kündigt der Kurzfilm doch eine neue Ära im japanischen Animationsfilm an. Bis der jahrzehntelange Rückstand aufgeholt war, sollten zwar noch einige Jahre vergehen – dennoch zeigt sich hier eine Hinwendung zur professionellen Herstellung kindgerechter Animationsfilme. Neben den unnötigen Modernisierungen trübt aber der fehlende Sinn für Humor und Musikalität das Vergnügen, das wohl wirklich nur für die kleinsten erdacht wurde. Unter dieser vermeintlich unbeschwerten Oberfläche dient der Film aber auch als Erinnerung an die rechtzeitige Zahlung der Steuern als wichtiger Auftrag für den Einzelnen. Daraus resultiert eine sichtbare Abstufung des Individuums zugunsten des Allgemeinwohls...

Urashima Taro (1952, 2 min)
Anders als „Gullivers gute Taten“ handelt es sich hier um eine originäre japanische Geschichte, die tief in eine Unterwasserwelt führt und dort eine vergessene Stadt, bewohnt von friedlichen Drachen erzählt. Sehr abgehakt und wenig ausführlich erzählt, ist der Film leider zu kurz um die fantasievolle Idee auszuschöpfen, bietet aber eine ganz eigene lyrische Note, die sich nicht an amerikanische Vorbilder anbiedert. Stilistisch orientiert sich „Urashima Taro“ zwar noch stark am naturalistischen Stil der Disney-Filme, macht sich dabei aber erstaunlich gut und gehört mit Sicherheit zu den formal besten Filmen der Retrospektive. Hier wäre aber auch mehr drin gewesen...

Kommentare:

  1. Danke für die Erinnerung Monsterland endlich beim onlinetvrecorder abzuholen.:D Aber auch so wirklich schöne Warunungen und Empfehlungen. Grand Torino wird jetzt doch noch auf meine To Watch on DVD Liste gesetzt, da mich der Trailer nicht so überzeugen konnte und in Sachen Kino der Zug wohl schon abgefahren ist.

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  2. Hey Hey,
    MONSTERLAND war wirklich gut, auch wenn da natürlich noch viel mehr drin wäre. Eine ganze Reihe würde mir gefallen, da hätte Buttgereit dann wenigstens regelmäßig was zu tun...

    GRAN TORINO war für mich der bisher beste Film des Jahres (habe aber MILK und diverse andere noch nicht gesehen), unbedingt nachholen. Ist aber auch nicht unbedingt nötig, den im Kino zu sehen...

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  3. Milk ist wirklich klasse, braucht man aber auch nicht im Kino zu sehen...

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